Unitymedia unterstützt derzeit mit zwei Projekten den Ausbau und die Aufrüstung der Breitbandnetze. "Fiber Power" sorgt in Frankfurt am Main und Teilen Grevens für Surfgeschwindigkeiten von 128 Mbit/s. "Breitband Regional" versorgt nun Willich.
Frankfurt am Main/Köln (red) – "Fiber Power" steht für die Kraft der Glasfaser und bezeichnet das Projekt von Unitymedia (www.unitymedia.de), welches bereits in einigen Teilen von Frankfurt am Main und Greven umgesetzt wurde. Dort sind nun Internetgeschwindigkeiten von bis zu 128 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) möglich. Bisher lagen die Höchstgeschwindigkeiten selbst innerstädtisch bei maximal 16 Mbit/s. Das derzeitig größte Aufrüstungsprojekt in Hessen basiert auf dem Breitbandstandard "EuroDOCSIS 3.0" und in weitesten Teilen auf Glasfaser, was auch in der Zukunft noch zu einer Vergrößerung der Angebotsvielfalt führen soll. Für die Bewohner Frankfurts noch interessant: Bei dem Netzaustausch für Unitymedia Fiber Power sind und waren kaum Tiefbauarbeiten nötig.
Nach der Verlegung neuer Glasfaserkabel erhalten nun auch Willich und Umgebung im Rahmen des Projekts "Breitband Regional" die Möglichkeit, Internetgeschwindigkeiten von bis zu 32 Mbit/s zu nutzen. Damit ist in diesem Gebiet auch das Angebot "Triple Play" von Unitymedia erhältlich, welches Internet, Telefon und Digital TV kombiniert. Eine neue Kanalbelegung ging mit den Modernisierungsmaßnahmen einher, betreffende Haushalte sollen noch per Post informiert werden.
Im Rahmen der Offensive "Breitband Regional" hatte der Kabelanbieter 2009 bei gut 730.000 Haushalten ländlicher Regionen in Nordrhein-Westfalen und Hessen für einen schnellen Internetzugang gesorgt. Dazu Gene Musselman, Geschäftsführer von Unitymedia in Köln: "Bis Jahresende wollen wir nicht nur die Ballungszentren in den Regionen Rhein-Main und Rhein-Ruhr, sondern möglichst weite Teile unserer Netze in eher ländlichen Gebieten aufgerüstet haben." Auch Dieter Posch, Hessischer Minister für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, begrüßte die Initiative.