szmtag
17.04.2009
Glasfaser

Dns:Net setzt weiterhin auf die DSL-Diaspora

Der Glasfaser-Anbieter Dns:Net setzt auch weiterhin auf den DSL-Ausbau ehemaliger "Stillstandsregionen". Die so genannten "weißen Flecken" haben für den alternativen Anbieter Priorität.

Bernau/Berlin (red) - Gerade im strukturschwachen Brandenburg sind einige Regionen mit der Glasfaser-Infrastruktur von Dns:Net abgedeckt. Zuletzt ging Anfang 2009 der Ortsteil Zernsdorf (Königs Wusterhausen) ans Netz. Dort waren bislang knapp 3000 Einwohner komplett von einer Infrastruktur abgeschnitten, die für viele andere zum Alltag gehört. In Zernsdorf sei damit erstmalig eine Breitbandversorgung von 20 Mbit/s garantiert.

DSL-Diaspora

Alexander Lucke, Geschäftsführer des Unternehmens, kündigte an, dass 2009 weitere Regionen mit der schnellen Infrastruktur der Dns:Net ausgebaut werden sollen. Zahlen nannte Lucke nicht. Im Regelfall könnten Verbindungen mit bis zu 50 Mbit/s gestellt werden, Dns:Net realisiere aber auch spezielle Angebote für Geschäftskunden mit bis zu 100 Mbit/s. Das Unternehmen könne seine Technik unabhängig von der vorhandenen Infrastruktur der Gemeinden errichten.