szmtag
06.05.2009
Schalke-Sponsoring

DFL befüchtet Imageschaden durch teure Fußballtickets

Die Deutsche Fußball Liga will Schalke im Prozess gegen Seatwave auch finanziell unterstützen, um dem Online-Weiterverkauf von Tickets zu unterbinden. Die Liga fürchtet einen Imageschaden durch teure Tickets.

Frankfurt/Hamburg (red) – Die Deutsche Fußball Liga (DFL) will den FC Schalke 04 in seinem Prozess gegen Seatwave unterstützen. Es geht um den Weiterverkauf von Tickets im Internet. Nach Meinung der DFL und Schalke dürften Karten über Zweitmärkte nicht verkäuflich sein.

Seatwave will Monopol der DFL brechen

Seatwave, nach eigener Aussage das größte Onlineportal für Tickets, erlangte in dem Prozess schon eine einstweilige Verfügung gegen Schalke. Wenn Schalke Karten, die über ein Internetportal gekauft wurden, nicht anerkennt, droht dem Fußballverein eine Geldstrafe von bis zu 250.000 Euro. Seatwave will die Monopolstellung beim Verkauf der Bundesliga-Tickets durchbrechen.

Imageschaden durch überteuerte Tickets

Die DFL und Schalke legen jetzt Berufung gegen das Urteil ein, da es nicht im Interesse der Fans sei, dem Schwarzmarkt Tür und Tor zu öffnen, so der Ligaverbands-Vizepräsident Peters. Außerdem befürchte die DFL weniger den finanziellen als einen Imageschaden bei dem Verkauf von überteuren Tickets. Die DFL will daher Schalke bei den Prozesskosten gegen Seatwave finanziell unter die Arme greifen.