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Grundlagen-Infos zu DSL

Was ist DSL?

DSL ist eine englische Abkürzung und bedeutet "Digital Subscriber Line". Mit der Abkürzung DSL wird die komplette DSL-Familie zusammengefasst, etwa die Übertragungsformen ADSL, VDSL oder SDSL. Die verschiedenen DSL-Formen unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Übertragungsgeschwindigkeiten.

Das Standard-DSL: ADSL

ADSL ist die Abkürzung für "Asymmetric Digital Subscriber Line" und bedeutet, dass es asymmetrisches Verhältnis der Upload- und der Download-Geschwindigkeit vorliegt. Mit anderen Worten: der Download ist immer schneller als der Upload.

ADSL-Geschwindigkeiten bzw. der Nachfolge-Standard ADSL2+ ermöglichen Surfen im Internet mit bis zu 25 Mbit/s im Downstream. ADSL ist die am weitesten verbreitete DSL-Variante in Deutschland, er umfasst die bekannten DSL-Geschwindigkeiten DSL 1000, DSL 2000, DSL 6000 und DSL 16.000 sowie einige weitere Geschwindigkeitsstufen, die eher weniger bekannt sind, weil sie nur von einzelnen DSL-Anbietern vermarktet werden.

DSL
Mit DSL im Internet surfen, macht einfach mehr Spaß - zumal wenn man in der ganzen Wohnung kabellos mit WLAN surfen kann!
(Foto/Abb.: iofoto / Fotolia.com)

Das Highspeed-DSL: VDSL

Auch VDSL (Abkürzung für "Very High Speed Digital Subscriber Line") ist ein asymmetrischer Übertragungsstandard, allerdings sehr viel schneller als ADSL. Man unterscheidet zwischen VDSL1 (Übertragungsgeschwindigkeiten im Downstream von bis zu 50 Mbit/s) und VDSL2 (bis zu 100 Mbit/s Download-Speed). In der Praxis sind VDSL-Geschwindigkeiten zwischen 25 und 50 Mbit/s die Regel.

Mit VDSL-Anschlüssen kann man nicht nur im Internet surfen, sondern - dank der höheren Bandbreite - auch aufwändigere Anwendungen wie Internet-Fernsehen (IPTV) in Anspruch nehmen. VDSL-Anschlüsse gibt es nur in ausgewählten Gebieten, vornehmlich in Großstädten. In eher ländlich strukturierten Regionen ist VDSL nicht möglich.

Das Business-DSL: SDSL

SDSL wiederum steht für "Symmetric Digital Subscriber Line", und wie die Abkürzung bereits zeigt, handelt es sich hier um einen symmetrischen Übertragungsstandard. Heißt: Die Geschwindigkeit von Download und Upload sind gleich; wer beispielsweise mit 10 Mbit/s im Downstream surft, kann auch mit der gleichen Geschwindigkeit Daten ins Netz hochladen. Ein SDSL-Zugang ist eigentlich nur für Firmenkunden von Interesse, da diese viele und großvolumige Dokumente und Dateien hochladen müssen.

Die Technik von DSL

Für die Übertragung von Internetdaten via DSL wird das altehrwürdige Telefonkabel aus Kupfer genutzt. Dieses wird quasi gesplittet - und zwar in einen Part mit niedrigen Frequenzen und in einen Part mit hohen Frequenzen.

Die Übermittlung von Sprachdaten - also Telefonate - erfolgt im niedrigfrequenten Bereich, derweil die Übermittlung von Datensignalen - also Internet - im hochfrequenten Bereich erfolgt.

Damit sich Sprach- und Datensignale nicht stören, schließt man den Splitter an die Telefondose an. Deshalb kann man auch gleichzeitig im Internet surfen und telefonieren, auch wenn man nur eine Telefonleitung hat. Beim Internetzugang über Analog-Modem oder ISDN ist das bekanntlich nicht möglich - bei nur einer Telefonleitung kann man entweder nur surfen oder entweder nur telefonieren.